Unterstützung verschiedener Bildschirmformate

Erstellung von Multimedia Szenen

Multimedia-Szenen werden auf den vom Nutzer registrierten Medienspielern mit ihren angeschlossenen Digital-Bildschirmen wiedergegeben. Grundsätzlich sollte das Layout einer Szene deshalb so gestaltet werden, dass es zu dem Format des Ziel-Bildschirmes passt. Dazu stellt der Nutzer, die im Szenen-/Animations-Editor verwendete, Leinwand auf das Format des Ziel-Bildschirmes ein. (Siehe Multimedia-Szene) Vorbereitend muss das Format des konkreten Ziel-Bildschirms zunächst definiert werden.

 

Definition eines Bildschirmformats

Durch Klick auf "Bildschirmformate" im linksseitigen Hauptmenü, kann der Benutzer die Webseite öffnen, mit der man bereits definierte Formate anzeigen und Neue definieren kann. Nach Klick auf den Button "Neues Format", öffnet sich der entsprechende Dialog.

Weil die Präsentationslogik den, an einen Medienspieler angeschlossenen, Bildschirm dynamisch vermisst, unterscheidet movingposters.com zwischen vollständig definierten Formaten und Formaten die lediglich durch die Angabe von Seitenverhältnissen (x:y) im Quer- und Portrait-Format definiert sind. Dabei wäre 16:9 ein Querformat und 9:16 ein Portrait-Format.

Bei den vollständig definierten Formaten werden die Pixelgrössen jeweils für die x- und y-Seitenlängen definiert.

Die Liste der definierten Bildschirmformate ermöglicht die schnelle Auswahl des passenden Formats der Szenen-Leinwand.

 

Vollständig definierte Bildschirmformate bei Android-Geräten

a) Nicht nutzbarer Streifen am unteren Bildschirmrand

Hinweis: Auch wenn der Bildschirm eines Android Tablet-Computers als z. B. "1920x1080"-Bildschirm beworben wird, kann er in der Praxis nur bei Tablet-Computern ab Android 4.4 (die den sogenannten "Immersive" Modus unterstützen) in seiner gesamten Fläche durch Anwendungen genutzt werden.

Der Grund liegt darin, dass die am unteren Bildschirmrand positionierten "Soft-Keys" vom Android Betriebssystem bis Version 4.3 permanent angezeigt werden. Der, von den Soft-Keys genutzte, Streifen (ActionBar) kann daher nicht durch Applikationssoftware, wie etwa die movingposters.com Medienspieler-App, zur Darstellung von Anwendungsdaten genutzt werden.

In der Konsequenz fehlen je nach Gerät z. B. 80-140 Pixel in der nutzbaren Höhe des Bildschirms. Unter Verwendung der App "Screen Size" aus dem GooglePlay Store kann die Höhe des ActionBars gemessen und angezeigt werden.

b) Reduzierte Pixelauflösung

Hinweis: Bei einigen Android-Geräten kann der Android-Standard-Webbrowser, nicht jedes Pixel des angeschlossenen Bildschirms einzeln ansprechen. Stattdessen wird der angeschlossene Bildschirm mit einer reduzierten Pixelauflösung betrieben. In diesem Fall kann auch die movingposters.com-App nur das reduzierte Format zum Betreiben dieser Bildschirme nutzen.

Zur Erkennung, der vom Android-Webbrowser genutzten Bildschirmauflösung,  kann man auf dem Android-Gerät die Webseite "www.whatismyscreenresolution.com" aufrufen. Diese Seite zeigt die tatsächlich vom Android-Webbrowser genutzte Bildschirmgröße an.

Typischerweise verwenden solche Android-Geräte einen konstanten Reduktionsfaktor. Webbrowser, die z. B. auf einem Google Nexus 7 laufen, verwenden statt des "1920 x 1200"-Bildschirms nur eine 960 x 600 Auflösung. Der Reduktionsfaktor ist also in x- und y-Richtung "2".

Bei einigen Andoid-Geräten wirken die Effekte a) und b) zusammen. Die nutzbare x-Bildschirmgröße ergibt sich aus a). Vom entsprechenden y-Wert der Bildschirmgröße muss dann noch die Höhe des Actionbar, dividiert durch den Reduktionsfaktor, abgezogen werden.

 

Definition des Standard-Bildschirmformats

Durch Auswahl eines der auf der Webseite "Bildschirmformate" gelisteten Bildschirmformate und Klick auf den Button "Standardformat" legt der Anwender das ausgewählte Format als Standardoption fest.

 

Automatische Anpassung einer Szene auf ein Bildschirmformat

movingposters.com generiert, aus den vom Anwender bereitgestellten Multimedia-Szenen, abspielbare "Präsentationen". Präsentationen beinhalten Logik, um den über den Medienspieler addressierten Ziel-Bildschirm zu Beginn der Präsentationswiedergabe dynamisch zu vermessen. Dies ermöglicht die automatische Anpassung des Layouts einer Szene auf das Format des Ziel-Bildschirms.

Derzeit stellt movingposters.com folgende Methoden zur automatischen Format-Anpassung zur Verfügung:

  1. "Seitenverhältnis erhalten & einpassen": Das Seitenverhältnis der Szenen-Leinwand bleibt bei dieser Methode erhalten. Deren Diagonale wird an die Ziel-Bildschirm-Diagonale angepaßt.
  2. "xy-Größen einpassen": (Funktion nocht nicht freigegeben) Die Seitenlängen der Szenen-Leinwand werden auf die Seitenlängen des Ziel-Bildschirms angepasst. Das Seitenverhältnis kann sich dabei gegebenenfalls ändern.
  3. "1:1": Keine Anpassung der Szenen-Leinwand. (Funktion nocht nicht freigegeben)
  4. "Größen erhalten & zentrieren": (Funktion nocht nicht freigegeben) Die Szenen-Leinwand bleibt erhalten. Die Szene Wiedergabe erfolgt zentriert auf die Mitte des Ziel-Bildschirms.

Unter Präsentationen, erläutern wir am Beispiel konkreter Anwendungsfälle, wie einmal erstellte Multimedia-Szenen, mittels entsprechend definierter Präsentationen, auf Ziel-Bildschirme mit verschiedenen Formaten angepasst werden können.