Präsentationen

Multimedia-Szenen werden auf den vom Nutzer registrierten Medienspielern mit ihren angeschlossenen Digital-Bildschirmen wiedergegeben.

Dazu generiert movingposters.com aus den vom Anwender bereitgestellten Multimedia-Szenen abspielbare "Präsentationen".

Eine Präsentation bezeichnet dabei die Menge von Dateien, die zur Wiedergabe einer (Multimedia-)Szene, auf einen Medienspieler übertragen und dort abgespielt wird. Präsentationen beinhalten insbesondere Logik, um den über den Medienspieler addressierten Ziel-Bildschirm dynamisch zu vermessen. Dies ermöglicht der Präsentations-Logik vor Beginn der Ausspielung das Layout einer Szene automatisch auf das Format des Ziel-Bildschirms anzupassen.

Die dynamische Bildschirm-Vermessung und automatische Anpassung von Formaten ermöglicht die Wiedergabe von Szenen auf Bildschirmen mit verschiedenen Formaten (siehe auch "Unterstützung verschiedener Bildschirmformate"). Eine Szene kann also unter Verwendung verschiedener Präsentationen und Anpassungsoptionen auf diversen Typen von Ziel-Bildschirmen abgespielt werden.

Präsentationen können typischerweise innerhalb von 30 Sekunden (gemäss Standardkonfiguration) interaktiv über "Start"-/Stop"-Buttons der movingsposters.com Unterseite "Präsentationen" auf einem Medienspieler übertragen/gestartet und gestoppt werden.

 

Anlegen einer Präsentation

Nach einer erfolgreichen Anmeldung kann der Benutzer durch Klick auf "Präsentationen" im linksseitigen Hauptmenü die Webseite öffnen, auf der bereits vorhandene Präsentationen angezeigt werden. Man kann zum Anlegen einer neuen Präsentation auf den Button "Neue Präsentation" klicken. Nun erscheint ein Dialog, mit dem der Nutzer auf Basis einer Multimedia-Szene eine Präsentation generieren kann. Zusätzlich zur Szene muss der Benutzer dazu eine der vordefinierten Format-Anpassungs-Methoden auswählen.

Derzeit stehen folgende Methoden zur Format-Anpassung zur Verfügung:

  1. "Seitenverhältnis erhalten & einpassen": Das Seitenverhältnis der Szenen-Leinwand bleibt bei dieser Methode erhalten. Deren Diagonale wird an die Ziel-Bildschirm-Diagonale angepaßt.
  2. "xy-Größen einpassen": (Funktion nocht nicht freigegeben) Die Seitenlängen der Szenen-Leinwand werden auf die Seitenlängen des Ziel-Bildschirms angepaßt. Das Seitenverhälnis kann sich dabei gegebenenfalls ändern.
  3. "1:1": Keine Anpassung der Szenen-Leinwand. (Funktion nocht nicht freigegeben)
  4. "Größen erhalten & zentrieren": (Funktion nocht nicht freigegeben) Die Szenen-Leinwand bleibt erhalten. Die Szene Wiedergabe erfolgt zentriert auf die Mitte des Ziel-Bildschirms.

 

Anwendungsfall A: Es werden nur Bildschirme im HD-Quer-Format genutzt

Verwendet der Anwender nur Standard HD-Bildschirme im Quer-Format, dann passen diese Bildschirme ja sowieso auf das Standard-HD-Quer-Format der Szenen-Leinwand. In diesem Fall wäre das, oben erklärte, explizite Anlegen einer Präsentation nach Fertigstellung einer Szene per Dialog auf der Seite "Präsentationen" sehr umständlich.

 

Präsentationserstellung mit einem einzigen Klick

In solchen Fälle ermöglicht die Definition von Standard-Einstellungen das vereinfachte schnelle Erstellen einer Präsentation schon im Szenen-/Animations-Editor durch einen einzigen Klick auf den Button "Präsentation Erstellen". Um diese Option des Editors zu aktivieren, muss der Anwender vorbereitend ein Standard-Bildschirmformat (siehe auch "Unterstützung verschiedener Bildschirmformate") und eine Standard-Format-Anpassung definiert haben. 

 

Definition der Standard-Formatanpassung

Auf der Webseite "Präsentationen" befindet sich rechts oben das Auswahlfeld "Standard-Formatanpassung".  Durch Auswahl einer der gelisteten Formatanpassungen kann der Anwender das ausgewählte Format als Standardoption festlegen.

Im Anwendungsfall A könnte der Anwender jede der Bildschirmanpassungen [1..4] als Standard setzen. Bei jeder der angebotenen Anpassungsmethoden werden apriori passende Szenen korrekt auf dem Ziel-Bildschirm wiedergegeben.

 

Anwendungsfall B: Es werden 16:9-Bildschirme unterschiedlicher Auflösungen genutzt.

Im Anwendungsfall B sollte der Anwender das "16:9"-Bildschirmformat und die Anpassung "Seitenverhältnis erhalten & einpassen" als Standard setzen. Szenen werden nun korrekt auf allen Bildschirmen wiedergegeben. Bilder werden dabei auf die notwendige Zielgröße skaliert. Bilder mit einer sehr geringen Auflösung werden dabei auf sehr großen Bildschirmen eventuell zu "pixelig" dargestellt.

 

Anwendungsfall C: Es wird ein Android Tablet-Computer mit einem ungefähren 16:9-Format genutzt.

Achtung: Auch wenn der Bildschirm eines Andoid Tablet-Computer als 16:9-Bildschirm beworben wird, kann er ja in der Praxis nicht immer als genau 16:9-formatiger Bildschirm genutzt werden (siehe: Vollständig definierte Bildschirmformate bei Android-Geräten -> Nicht nutzbarer Streifen am unteren Bildschirmrand).

Lösung 1: Man wählt für die Szenen-Leinwand das "16:9"- Format aus und wählt für die Präsentationserzeugung die Anpassung "Seitenverhältnis erhalten & einpassen" aus. Die 16:9-Szenen werden dann automatisch auf den Tablet-Computer abgebildet. In Konsequenz werden an der rechten und linken Seite des Tablet-Bildschirms zwei dünne schwarze Streifen erzeugt, die das Bild verkleinern.

Lösung 2: Man wählt für die Szenen-Leinwand das "16:9"-Format aus und wählt für die Präsentationserzeugung die Anpassung "xy-Größen einpassen" aus. Die 16:9-Szenen werden nun automatisch auf den Tablet-Computer abgebildet. Die Leinwand und die Szene-Elemente werden auf die verfügbaren Größen abgebildet und der Bildschirm komplett ausgefüllt. Weil die Seitenverhältnisse des Tablet-Computer jedoch nur wenige Prozent von 16:9 abweichen ist die entsprechende Verzerrung kaum sichtbar.

Lösung 3: Man definiert die genauen xy-Größen des Bildschirms des Tablet-Computer und bemaßt die Szenen-Leinwand entsprechend. Nach dem Generieren einer Präsentation mit ausgewählter "1:1"-Anpassung erfolgt eine pixelgenaue Wiedergabe der Szene. Diese Lösung schränkt natürlich die Wiederverwendbarkeit der Szene für andere Bildschirmformate ein.

 

Anwendungsfall D: Eine Szene soll sowohl auf Quer-Format- als auch auf Portrait-Format-Bildschirmen abgespielt werden.

In diesem Fall wäre der kleinste gemeinsame Nenner die Anwendung einer quadratischen Szenen-Leinwand. Eine solche quadratische Szene könnte mit der Methode "Seitenverhältnis erhalten & einpassen" im mittleren Bereich aller Bildschirme abgespielt werden. Die notwendigerweise leeren Randflächen bleiben natürlich unschön.

In der Praxis würde man hier eher in 2-Schritten bei der Szenen-Erstellung vorgehen. Man erstellt die quadratische Mitten-Szene und fügt diese in Container-Szenen für das Quer- und Hoch-Format ein. Die Container-Szenen würden begleitende Medien in den formatspezifischen Leerflächen darstellen.

 

Interaktive Steuerung der Wiedergabe von Präsentationen über das Internet

Auf der Seite "Präsentationen" werden alle verfügbaren Präsentationen in einer Liste angezeigt.

1) Präsentation(en) auswählen

Zum Abspielen einer Präsentation müssen zunächst eine (oder mehrere) Präsentation(en) in der "Start"-Spalte am Ende der Liste ausgewählt werden.

2) Medienspieler auswählen

Nun kann man auf der rechten Seite entweder einen unter registered, in grün angezeigten (Android-)Medienspieler oder einen Web Space (Webseite registriert als Medienspieler zur Präsentations-Wiedergabe) auswählen. Abhängig vom aktuellen Wiedergabe-Status des Medienspielers wird nun entweder der "Stop"-Button oder der "Start"-Button vollfarbig und damit als interaktiv klickbar angezeigt.

3) Auf "Start" klicken

Durch Klick auf den vollfarbigen "Start"-Button wird die ausgewählte Präsentation auf einen abspielbereiten Medienspieler übertragen und abgespielt. Dieser Vorgang dauert je nach Netzbandbreite, Datenvolumen und Kommunikationszustand des Medienspielers in der Standardkonfiguration etwa 30 Sekunden.

Wird der Stop-Button nach Auswahl eines Medienspielers vollfarbig dargestellt werden, dann gibt dieser Spieler gerade eine Präsentation wieder. Diese aktive Präsentation muss zunächst per Klick auf "Stop" beendet werden. Auch diese Interaktion über das Internet mit dem Medienspieler kann bis zu 30 Sekunden dauern.

Sollte ein (Android-)Medienspieler grau dargestellt werden, dann kommuniziert er nicht mit dem movingposters.com-Server. In diesem Fall ist die interaktive Präsentationsteuerung des Medienspielers über das Internet nicht möglich.

Automatische Wiederholung einer Präsentation

Einmal gestartet, wiederholt sich eine interaktiv gestartete Präsentation automatisch, solange bis sie interaktiv gestoppt wird. Wird sie interaktiv gestoppt, dann bricht die Präsentation sobald wie möglich ab. Auf dem Ziel-Display wird dann ein leerer Bildschirm angezeigt. Nun kann der Anwender eine andere Präsentation interaktiv oder per Kalender-Steuerung starten.

Top-Priorität für interaktiv gestartete Präsentationen

Interaktiv gestartete Präsentationen haben die höchste Priorität. Das heisst, sie können nicht durch kalendergesteuerte Präsentationen beendet werden.

Wiedergabe von Präsentationen in einer Schleife

Ein typischer Anwendungsfall ist die Wiedergabe einiger weniger Präsentationen in einer Schleife. Dieser Anwendungsfall wir durch die Auswahl mehrerer Präsentationen vor Klick auf "Start" möglich. Per Klick auf "Stop" wird die gesamte Schleife gestoppt. Das interaktive Stoppen einzelner Elementen einer gestarteten Wiedergabe-Schleife ist im nachhinein nicht möglich.

 

Kalendergesteuerte Wiedergabeschleifen

Alternativ zum interaktivem Steuern der Wiedergabeschleifen unterstützt movingposters.com auch die vollautomatische Steuerung von Wiedergabeschleifen unter Verwendung der Seite "Kalender" der Bedienoberfläche (siehe Kalender zur Ausspiel-Planung & -Steuerung).